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Allergien
Einführungstext Wird von Allergie gesprochen, wird damit oft ein niesender, verschnupfter Mensch auf einer Frühsommerwiese assoziiert. Jedoch ist dies nur eine mögliche Form, von Allergien. Daneben kann sich eine Allergie auch als Hauterscheinung, allergisches Asthma oder Angioödem, nach Kontakt mit den verschiedensten Allergie auslösenden Stoffen, äußern. Als Allergiker wird also derjenige bezeichnet, der eine (oft genetisch festgelegte) Bereitschaft hat, Überempfindlichkeitsreaktionen an der Haut und den Atemwegen zu entwickeln, wenn ein bestimmter Allergie auslösender Stoff in einer bestimmten Konzentration in der Umgebung des Betroffenen enthalten ist (Braun u.a., 1989). Von Allergien betroffene müssen meistens auf Dauer mit ihrem Handicap arrangieren, mit der Allergie leben (Brüser, 1998). Welche Bedeutung Allergien für Kinder haben, zeigen Zahlen, wonach über 10% von Jugendlichen eine allergische Erkrankung festgestellt wurde (MfASGF, 2001). Zu Be-ginn der neunziger Jahre waren Allergien in Ostdeutschland im allgemeinen niedriger als in Westdeutschland. Mit der Zunahme des westlichen Lebensstils erwartet man in Ostdeutschland eine Zunahme von Allergien (Krämer u.a., 2000). Die Bedeutung von Allergien für Kinder wird umso deutlicher, wenn berücksichtigt wird, dass die meisten Allergien bereits im Kindes-, spätestens im Jugendalter ausbrechen. Erkenntnisse aus verschiedenen Studien (u.a. Ellsäßer, Diepgen, 2001) und aus der Gesundheitsberichterstattung (MfASGF, 2001, Stadt Wien, 2000) zeigen einen positi-ven Zusammenhang vom Auftreten von Allergien bei Kindern und der sozialen Lage.
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